Franchising als Lösung für lokales Social Media-Erlebnis?
Anfang August dieses Jahres freute ich mich, als ich per Foursquare das Barista-Badge im Münchner Starbucks auf der Sendlinger Straße durch meine regelmäßigen Check-ins erhielt. Sogleich wollte ich den Gutschein einlösen und meiner Mutter stolz zeigen, wie mein Einchecken per Handy uns einen kostenlosen Café Latte im realen Leben bringt!
Screenshot von 4squarebadges.com
Oder eben auch NICHT:
Die Reaktion der Starbucks-Bedienung nach kurzem Blick auf meine Foursquare-Meldung im Handy war nur ein "kenn ich nicht, weiss ich nichts von" und sonst nichts. SCHADE.
Das wäre nicht passiert, wenn Services wie Foursquare mit internationalem Blick und für die jeweiligen Länder mit Engagement lokalisiert angeboten würden. (Oder Starbucks seine Marketing-Kampagne auch in der Peripherie bei den Franchise-Partnern bekannt gemacht hätte.)
Aber leider verstehen in den USA entwickelte Services nach wie vor nur in Ausnahmefällen, dass die Welt a) weder komplett englischsprachig noch b) ausschließlich in den USA stattfindet. (Das ist jetzt überspitzt formuliert, ich weiß!)
Die Münchner Isarrunde diskutiert am Beispiel der beliebten Location-Based Services wie Foursquare, ob ein Franchise-System die Lösung wäre, die auch Usern außerhalb der USA ein positives Nutzungserlebnis ermöglicht. Lokale Partner könnten so weltweite Businessmodelle vor der eigenen Haustür gewinnbringend umsetzen - Anfragen von Nutzern, Entwicklern, Kunden oder gar Werbepartnern aus den Ländern Europas, Asien etc. würden nicht mehr verpuffen.
Ich frage mich ernsthaft, warum darauf noch keiner gekommen ist, wo doch die USA das Land der erfolgreichen internationalen Franchises wie McDonalds, Burger King oder Pizza Hut ist...
