"Null Blog"? - zwei gute Repliken
Im Artikel "Null Blog" entzaubert der "Spiegel" in Nr. 31/2010 auf vier Seiten die so genannten "Digital Natives der Generation Internet", fasst das Thema dann aber zu kurz greifend zusammen: "Die Jugend, zur "Netzgeneration" verklärt, hat in Wahrheit vom Internet wenig Ahnung. Und die Moden des Web 2.0 - von Bloggen bis Twittern - sind den Teenagern egal."
Zwei ausführliche Auseinandersetzungen mit diesem Artikel empfehle ich zur Lektüre:
Spiegels “Null Blog”-Generation: Kein Grund zur Sorge, sie hören immer noch Musik
von Matthias Schwenk
Daraus das Fazit als Teaser:
Der schön gewählte Titel des Spiegel-Textes, “Null Blog”, trifft so gesehen in seinem Kern gar nicht die heutige Schüler-Generation, sondern fällt auf deren Eltern, Lehrer und die Politik zurück: Denn diese Generation ist es, die keinen Bock auf eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Internet hat und die nicht sehen will, dass Deutschland in diesem so wichtigen Zukunftsbereich kaum ein Bein auf den Boden bekommt (außer vielleicht in Fragen der Regulierung des Netzes).
-> Weiterlesen bei carta.info
Warum wir den Schülern Web 2.0 (und die damit verbundenen Praktiken) beibringen müssen, auch wenn es sie gar nicht interessiert.
von Martin Lindner
Aus dem langen Artikel ein Zitat als Teaser:
Ganz im Gegenteil also: Wir alle müssten sehr schnell lernen, uns im Web zu bewegen wie der Fisch im Wasser. In der digitalisierten "Flat World", die sich gerade in dramatischer Geschwindigkeit entwickelt, gilt für Individuen, Organisationen und ganze Nationen dasselbe: "You better start swimming or you sink like a stone."
-> Weiterlesen bei martinlindner.posterous.com
Apropos Digital Natives...
Ich möchte an dieser Stelle auf mein Review des Vortrags von Prof. Dr. Peter Kruse auf der re:publica 2010 im April verweisen: -> Wertekampf • re:publica Take-away