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Wie entstehen gute Ideen?

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Austausch, Kommunikation und Vernetzung sind die Katalysatoren für neue Ideen - ein großartiges Zitat:

The great driver of scientific innovation and technological innovation has been the historic increase in connectivity and our ability to reach out and exchange ideas with other people – and to borrow other people’s hunches and combine them with our hunches, turning them into something new. That, more than anything else, has been the primary engine of creativity and innovation over the last 600 or 700 years.
Steven Johnson via brainsonfire.com

Für mich bestätigt dies, als Selbständige ab und zu den Schreibtisch zu wechseln und in einem CoWorking Space im Austausch mit anderen tätig zu sein. Und auch das Internet und besonders Social Web-Plattformen ermöglichen uns, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben.

Hier daran erinnert, wie in virtuellen Welten wie Second Life Begegnungs-Räume geschaffen werden, die Menschen aus verschiedenen Winkeln der Welt zusammen bringen. Zum Beispiel das "From Kansas to Cairo Project  - ein Online-Collaborations-Projekt, das Architektur-Studenten in den USA und Ägypten via Second Life verbindet:

And so: Yes, it's true, we're more distracted. But what has happend that is really miraculous and marvellous over the last 15 years. It is that we have so many new ways to connect. And so many new ways to reach out and find other people who have that missing piece that will complete the idea we are working on.
Steven Johnson via youtube.com

 

Illustration: Screenshot Video youtube.com/watch?v=NugRZGDbPFU

Lesetipp: Killerfeature Facebook-Gruppen

Das Social Network Facebook hat gerade mit Facebook Gruppen / Facebook Groups ein interessantes Feature gelauncht. Die Zusammenarbeit für non-profit Events oder auch in Projekten kann dadurch gut unterstützt werden. Zum Beispiel wenn Selbständige gemeinsam in einem Projekt kooperieren und kurzfristig für den Projektzeitraum eine Kommunikations-Plattform suchen.

Bis zu 250 Kontakte können in einer Facebook Gruppe organisiert werden, die Diskussionen können öffentlich oder gruppenintern, und auch die Sichtbarkeit der Gruppe kann von "offen" über "geschlossen" bis zu "geheim" gewählt werden.

Marcel Weiss / Neunetz.com hat dies in seinem Blogbeitrag sehr gut dargestellt. Daraus:

(...) Das Interessante an den neuen Gruppen ist auch, dass Facebook immer den Plattform-Ansatz wählt (siehe etwa ortsbasierte Dienste). Die Groups Open Graph API ist Read/Write und erlaubt Entwicklern etwa Clients speziell für Gruppen-Einsatzzwecke zu schreiben. Darin steckt enormes Innovationspotential. Das aktuelle Interface von Facebook für Gruppen ist eher suboptimal gemessen am Potential. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Facebook die Zugriffsmöglichkeiten auf Gruppen über die APIs ausweitet und den Entwicklern noch mehr Spielraum gibt.

(...)

Die neuen Gruppen haben drei Privatsphäre-Parameter:

  • Open/Offen: Jeder kann den Namen der Gruppe, die Gruppenmitglieder und den Inhalt sehen.
  • Closed/Geschlossen: Jeder kann den Gruppennamen und die Gruppenmitglieder sehen, aber nicht den Inhalt.
  • Secret/Geheim: Nur Gruppenmitglieder haben Zugriff auf Gruppenname, Gruppenmitglieder und Gruppeninhalt.

Die Funktionalität der neuen Gruppen erinnert entfernt an das eingestellte Google Wave, Google Buzz und (das von Facebook 2009 gekaufte) FriendFeed. Alle diese Dienste erlauben mehr oder weniger raffiniertes Gruppieren und Kollaborieren. Tatsächlich erinnern die neuen Gruppen an das Zwischenspiel von Gruppen und persönlichen Newsfeeds auf FriendFeed, das allerdings noch etwas weiter ausgearbeitet war. (...)

--> weiterlesen auf neunetz.com

Tipp: So legt man im Handumdrehen eine Facebook Gruppe an

In englischer Sprache hat TechCrunch eine kleine Anleitung verfasst, die Schritt für Schritt durch die Anlage und Einstellungen einer neuen Facebook Gruppe führt: A Quick First Look At The New Facebook Groups.

Tipp: CoWorking Veranstaltungen in München (September 2010)

Die bundesweite CoWorking Week (13.-19. September 2010) ist eine gute Gelegenheit, CoWorking kennenzulernen, auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen. Der von mir oft genutzte CoWorking Space Combinat 56 in München hat dazu ein interessantes Programm zusammengestellt:

Montag

Open Elevator: Gut vernetzt im Erdgeschoss
Beginn: 17 Uhr

Vernissage: Pappkameraden
Beginn: 19 Uhr

Dienstag

Open House: Einschulung im Combinat 56
Beginn: 9 Uhr

Mittwoch

Open Salad: Die Mischung macht's!
Beginn: 12 Uhr

Donnerstag

Open Mind: Offene Netzwerke für kreative Kollaboration - was Google und Coworking gemeinsam haben
Beginn 18 Uhr 30

Freitag

Open House: fix & freitags -  Online-Geschäftsmodelle
Beginn: 10 Uhr

 

Mein Tipp: Hingehen & Ausprobieren!

@ CoWorking Space "Combinat 56" :: Review

Dienstag wurde der Arbeitsplatz im Einzelplatzbüro gegen einen Schreibtisch im CoWorking Space getauscht! Es ging zum Schnuppertag ins "Combinat 56" im Münchner Stadtteil Westschwabing. Im neu bebauten Gelände des Ackermannbogens, auf dem ehemaligen Kasernengelände, haben die drei Initiatorinnen inmitten der zahlreichen Wohnhäuser ab Mai 2010 eine gut ausgestattete Arbeitsmöglichkeit geschaffen, die eine willkommene Abwechslung für Home Office-Tätige bietet. Markt- und Sozialforscherin Sina Brübach-Schlickum rief den Office Space ins Leben und fand in Kommunikationsdesignerin Katharina Wildemann sowie Texterin/Lektorin  Christina Schepper-Bonnet perfekte Partnerinnen für ihr Projekt.

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Foto: Doris Schuppe

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