(...) Das Interessante an den neuen Gruppen ist auch, dass Facebook immer den Plattform-Ansatz wählt (siehe etwa ortsbasierte Dienste). Die Groups Open Graph API ist Read/Write und erlaubt Entwicklern etwa Clients speziell für Gruppen-Einsatzzwecke zu schreiben. Darin steckt enormes Innovationspotential. Das aktuelle Interface von Facebook für Gruppen ist eher suboptimal gemessen am Potential. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Facebook die Zugriffsmöglichkeiten auf Gruppen über die APIs ausweitet und den Entwicklern noch mehr Spielraum gibt.
(...)
Die neuen Gruppen haben drei Privatsphäre-Parameter:
- Open/Offen: Jeder kann den Namen der Gruppe, die Gruppenmitglieder und den Inhalt sehen.
- Closed/Geschlossen: Jeder kann den Gruppennamen und die Gruppenmitglieder sehen, aber nicht den Inhalt.
- Secret/Geheim: Nur Gruppenmitglieder haben Zugriff auf Gruppenname, Gruppenmitglieder und Gruppeninhalt.
Die Funktionalität der neuen Gruppen erinnert entfernt an das eingestellte Google Wave, Google Buzz und (das von Facebook 2009 gekaufte) FriendFeed. Alle diese Dienste erlauben mehr oder weniger raffiniertes Gruppieren und Kollaborieren. Tatsächlich erinnern die neuen Gruppen an das Zwischenspiel von Gruppen und persönlichen Newsfeeds auf FriendFeed, das allerdings noch etwas weiter ausgearbeitet war. (...)
In englischer Sprache hat TechCrunch eine kleine Anleitung verfasst, die Schritt für Schritt durch die Anlage und Einstellungen einer neuen Facebook Gruppe führt: A Quick First Look At The New Facebook Groups.